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Qualität vor Quantität
Dieser Grundsatz galt schon von Beginn der Eigenproduktion an, wurde nun allerdings zum Problem. Nach den zwei
humorvolleren Sketchen sollte nun eine ernste Szene entstehen, die zwischen die beiden bereits existierenden
Sketchen der Lachmuskulatur eine Schonzeit gönnen sollte. Auch war der Schreibgruppe bereits klar, welchen Inhalt
der neue Sketch vermitteln sollte, nämlich die manchmal extrem unterschiedlichen Verhaltensweisen von Teenagern in der
Schule bzw. unter Gleichaltrigen und "in Wirklichkeit", zum Beispiel zu Hause. Dies scheiterte allerdings an einer
glaubwürdigen Umsetzung. Aus Sorge vor einer "Qualitätskrise" begannen manche Mitglieder der Theatergruppe
eine ausgiebige Diskussion. Überraschend schnell wurde als eine Alternative das Drama »Die Welle« von Morton Rhue
vorgeschlagen. Nach einigem Für und Wieder entschied sich die Mehrheit dann, von der Produktion eigener Sketche
abzusehen und eben dieses Drama einzustudieren.
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